Sehr geehrte Damen und Herren, 

seit diesem Wochenende sind die sogenannten Antigen-Schnelltests (PoC) für jeden als Selbsttests zur Eigenanwendung im Supermarkt erhältlich. 

Aufgrund dessen erreichte uns heute eine Nachricht vom Bayerischen Staatsministerium für Pflege und Gesundheit, in dem uns die vorgeschriebene Herangehensweise mit dem Umgang dieser selbst durchgeführten Antigen-Schnelltests geschildert wurde.

 

Nach § 9 Abs. 2 Nr. 1 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) in gegenwärtiger Fassung darf jeder Bewohner von täglich höchstens einer Person besucht werden, die über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügt und dieses auf Verlangen nachweisen muss. An dieser Regelung wird sich nach Stand der Dinge auch durch die ab Montag, 08.03.2021 geltenden 12. BayIfSMV nichts ändern.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat zum Stand 05.03.2021 für sieben Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien eine Sonderzulassung nach § 11 Abs. 1 Medizinproduktegesetz erteilt ( https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html ).
Die Anzahl der Sonderzulassungen dürfte sich aufgrund weiterer beim BfArM vorliegender Anträge weiter erhöhen.

Bei diesen Tests handelt es sich um PoC-Antigen-Tests, im Gegensatz zur etablierten Fremdanwendung explizit um solche zur Eigenanwendung im Wege der Selbsttestung. Dem Vernehmen nach sollen derartige Tests bereits in Kürze in Verbrauchermärkten frei verkäuflich sein. Aus diesem Grund ist es denkbar, dass Besuchspersonen mit dem Ergebnis eines Tests zur Eigenanwendung Zutritt in vollstationäre Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung begehren.

Da sich hierbei die Frage einer Nachweisführung eines negativen Testergebnisses stellt, die nach der 11. BayIfSMV in schriftlicher oder elektronischer Form erfolgen muss, gilt folgende Verfahrensweise:

Personen, die zum Zwecke des Besuchs einer Bewohnerin bzw. eines Bewohners in einer vollstationären Einrichtung der Pflege und für Menschen mit Behinderung Zutritt in die Einrichtung erhalten wollen, sind dann abzuweisen, wenn sie mit einem bereits feststehenden Ergebnis eines Tests zur Eigenanwendung vorstellig werden. Hierbei ist nicht nachweisbar, ob das Probenmaterial von der Besuchsperson selbst stammt.

Soweit eine Besuchsperson aber einen originalverpackten selbst erworbenen Antigen-Test, der eine Sonderzulassung des BfArM besitzt, zum Zwecke des Zutritts in eine Einrichtung mit sich führt und diesen vor Ort in der Einrichtung an sich selbst vornimmt, kann durch die Einrichtung bei negativem Testergebnis ein Zutritt gestattet werden, wenn die Testabnahme unter Beobachtung durch das Einrichtungspersonal vorgenommen wird, so dass sich das Einrichtungspersonal vom Testergebnis überzeugen kann (4-Augen-Prinzip). Ein auf diese Weise erlangtes negatives Testergebnis steht einem schriftlichen oder elektronischen negativen Testergebnis i. S. d. § 9 Abs. 2 Nr. 1 der 11. BayIfSMV gleich.


Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Meier

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Referat 43 - Qualitätsentwicklung und -sicherung, Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Heute, am 22.01.2021, hatten wir unseren zweiten Impftag. Doch bevor wir diesen angehen konnten, mussten im Vorfeld wieder einige Vorbereitungen getroffen werden.

 

Darunter fielen beispielsweise abschließende Vorbereitungen unseres Aufenthaltsraums am Vortag, sodass man am Freitagvormittag reibungslos mit dem Impfprozedere starten kann.

 

Während wir auf die Ankunft des Impfteams warteten, wurden unsere Mitarbeiter, die von zu Hause aus für die Impfung anreisten, einem Corona-Schnelltest unterzogen, um eine potenzielle Erkrankung auszuschließen. Unsere diensthabenden Mitarbeiter wurden wie gewohnt alle vor Dienstbeginn durchgetestet, unsere Bewohner gleich im Anschluss.

 

Dann war es endlich so weit: Das Impfteam traf ein! Nach einer kurzen Besprechung konnte schon 15 Minuten später der erste Mitarbeiter geimpft werden.

 

2021 01 22 HMC Imftag2

 

Wie beim letzten Impftag waren zuerst unsere Mitarbeiter an der Reihe, danach folgten unsere Bewohner. Anschließend sorgten wir auch dieses Mal für eine nachfolgende halbstündige Kontrollzeit der geimpften Bewohner und Mitarbeiter und beobachteten sie auf etwaige Nebenwirkungen.

 

Durch die gewissenhaften Vorbereitungen und die gesammelten Erfahrungen beim ersten Termin waren wir schneller als erwartet bei der letzten Impfung angekommen und die Impfteams konnten bereits deutlich früher als beim letzten Mal ihre Geräte abbauen.

 

Auch wenn der Vollschutz erst nach frühestens 7 Tagen erreicht ist, sind wir sehr froh, dass alles so gut funktionierte und unsere Bewohner sowie Mitarbeiter geimpft werden konnten.

 

Ein besonderer Dank gilt hier allen Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben, den umfangreichen Auflagen des Gesundheitsamtes und Impfzentrums gerecht zu werden. Ganz egal ob es um die Organisation oder die Koordination und Begleitung der Bewohner zu ihrem Termin ging: Ohne Ihre Unterstützung auch weit außerhalb Ihrer Dienstzeiten hätte dies nicht so gut geklappt.

 

VIELEN DANK!

Heute, am 01.01.2021, hatten wir in unserer Einrichtung unseren Impftermin.

 

Wir haben alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um unseren Bewohnern und Mitarbeitern die Chance zu geben, so früh wie möglich geimpft zu werden.

Zuerst wurden 33 unserer Mitarbeiter (52% aller Mitarbeiter) und anschließend 42 unserer Bewohner (92% aller Bewohner) geimpft. Auf die Impfung folgte dann eine halbstündige Kontrollzeit, in der wir auf mögliche Nebenwirkungen achteten.

 

2021 01 01 HMC Impftag 1

 

Nach knapp 3 Stunden konnten wird das Impfteam verabschieden, in 3 Wochen sehen wir uns für die zweite Impfung wieder.

 

Wir sind stolz, dass alles insgesamt so reibungslos lief und wurden auch vom Impfteam für unsere Vorbereitungen gelobt.

 

Für uns alle war es definitiv ein erfolgreicher Start ins neue Jahr!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir sind heute, Donnerstag 17.12.2020, dazu aufgefordert worden, die für die Impfung notwendigen Unterlagen mit Unterschriften einzuholen.

 

Mit dem heutigen Tag, 24.12.2020, hat uns das Gesundheitsministerium neue Formulare zukommen lassen, die die alten ersetzen.  Eine Impfung ist ohne die ausgefüllten neuen Formulare NICHT möglich.

 

Die Impfung wird in Kürze anstehen, ohne Vorlage der ausgefüllten Unterlagen kann diese aber nicht stattfinden.

Bitte senden Sie uns umgehend folgende Formulare unterschrieben zu, dies geht sowohl postalisch als auch über Briefkasteneinwurf:

 

Aufklärungsmerkblatt: Informationen und Aufklärung zur Impfung, bitte füllen Sie es aus und unterschreiben Sie auf Seite 2.
Anamnese + Einwilligung: Die Anamnese wird direkt vor der Impfung mit dem aktuellen Gesundheitszustand von uns ausgefüllt, bitte füllen Sie die Einwilligung nur mit dem Namen der zu impfenden Person und Ihrem Namen (Seite 1) und mit Ihrer Unterschrift (Seite 2) aus und unterschreiben Sie.

 

Das vorher veröffentlichte Formular zur Impfeinwilligung ist nach wie vor gültig. Hierfür müssen keine neuen Formulare ausgefüllt werden.

 

Eine Aufklärung über die Impfung können und dürfen wir nicht selbstständig vornehmen, bestehen noch Fragen nach Lesen des Aufklärungsmerkblatts wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens.

 

Dr. Markus Brückel


Der Freistaat Bayern hat am gestrigen Sonntag, 06.12.2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Neben einer landesweiten Ausgangsbeschränkung und anderen Regelungen wurden auch die Maßnahmen für Pflegeheime verschärft.


Dazu gehört nach wie vor die Maßgabe, dass jeder Bewohner höchstens einen Besucher empfangen darf. Zusätzlich dürfen Besucher ab sofort nur noch die Einrichtung betreten, wenn sie einen aktuellen negativen Coronatest nachweisen können und für die Dauer ihres Besuches auf dem ganzen Gelände eine FFP2-Maske tragen.


Diese Maßnahmen sind ab Mittwoch, 09.12.2020, gültig.

 

Dr. Markus Brückel

Wir hatten den begründeten Verdacht, dass das Coronavirus möglicherweise den Weg zu uns gefunden hat.

Zögern aus Imagegründen oder gar zu warten kam für uns zu keiner Zeit in Frage, denn an erster Stelle unserer Bemühungen steht immer das Wohlergehen der uns anvertrauten Bewohner und unserer Mitarbeiter.

Wir haben deshalb das Gesundheitsamt unverzüglich über unseren Verdacht informiert und um Reihentestung der Bewohner und Mitarbeiter gebeten. Diese Reihentestung hat das Gesundheitsamt nicht angeordnet, sondern auf freiwilliger Basis angeboten. Alle Bewohner und alle Mitarbeiter haben sich freiwillig testen lassen.

Zeitgleich haben wir weitere Schutz- und Hygienemaßnahmen ergriffen; wie das generelle Tragen von FFP2-Masken, nochmals verstärkte Hygiene, zeitweises Besuchsverbot, …

Trotz der hohen Belastungen in diesen Tagen haben unsere Mitarbeiter tagtäglich die notwendige Unterstützung und Fürsorge für die Bewohner unter größter Einsatzbereitschaft sichergestellt.

 

Weder Bewohner noch Mitarbeiter sind infiziert!

Alle unsere bisherigen Schutz- und Hygienekonzepte haben sich als sehr wirkungsvoll herausgestellt, da unsere Mitarbeiter diese Konzepte trotz aller Unannehmlichkeiten diszipliniert und verantwortungsvoll umgesetzt haben.

Das Virus ist unsichtbar und lauert überall. Wir werden alles tun es weiterhin von unserer Einrichtung fern zu halten.

Aber wir respektieren auch die Interessen und Bedürfnisse von Personen außerhalb unserer Einrichtung.

Darunter fallen vor allem die verschiedenen Interessengruppen, die die Einrichtung besuchen und somit potenziell das Virus in die Einrichtung tragen könnten: Besucher, Externe wie Fußpfleger oder Frisör, Geistliche,... erhalten Zutritt.

Auch hier werden wir unser Schutz- und Hygienekonzept kontinuierlich anpassen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, damit wir im Spannungsfeld von berechtigten Interessen Dritter und höchstmöglichem Schutz der Bewohner und Mitarbeiter einen geeigneten Ausgleich finden.

 

Rita Deinhard, Einrichtungsleitung

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